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| Paolo Bettini |
14.08.2004 - Paolo Bettini ist der neue Olympiasieger im Straßenrennen. Der kleine Italiener konnte sich nach 224,4 Kilometern die Goldmedaille sichern und nach zwei zweiten Plätzen bei den Weltcupklassikern in Hamburg und San Sebastian seinen größten Karriereerfolg feiern. Silber holte sich der Portugiese Sergio Paulinho, der zwar lange als Einziger mit Bettini mithalten konnte, im Schlussspurt dann aber dem Weltcupsieger von 2002 und 2003 unterlag. Die Brozemedaille ging an den Belgier Axel Merckx, der sich kurz vor dem Ziel vom Hauptfeld absetzten konnte. Den Sprint des Hauptfeldes um Platz vier gewann der Unnaer Erik Zabel vor Andrej Hauptman (Slowenien) und dem Luxemburger Kim Kirchen.
Früh setzte sich der Schwede Magnus Backstedt vom Feld ab, später schlossen der Franzose Richard Virenque, Rekordsieger der Bergwertung der Tour de France, und der Ungar Laszlo Bodrogi auf. Doch bereits nach der Hälfte des Rennens, das sich aus 17 Runden auf dem 13,4 Kilometer langen Rundkurs durch Athen zusammen setzte, wurde die Gruppe gestellt. Es folgen viele Attacken, vor allem zeigte sich Unai Extebarria (Venezuela) sehr aktiv. Es konnte sich allerdings kiene Gruppe entscheident lösen. Erst am Anstieg auf der vorletzten Runde konnten sich Paolo Bettini und der Portugiuese Paulinho vom Feld lösen und wurden bis ins Ziel nicht mehr gestellt.
Die nächste olymische Disziplin auf der Straße ist das Einzelzeitfahren, das am 18.08. ausgetragen wird.
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