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 Samstag 19. Mai 2012 - 22:31 
 
Weltcup
System und Geschichte
Das System und Geschichte des Weltcups
Bevor die sich die UCI zu einer Reform der Struktur im Profi-Streßenradsport entschied und 2005 die UCI ProTour einführte, waren Teams und Rennen in einem anderes System geordnet. Während die Mannschaften in GS1, GS2 und GS3-Teams gegliedert waren, wurden die Ergebnisse der Rennen unterschiednlich gewertet. Im Weltcup und in der Weltrangliste.

Der Weltcup bestand aus zehn Rennen wichtigsten Eintagesrennen des Radsportkalenders. Die Rennen waren im Frühjahr Mailand-San Remo, die Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix, das Amstel Gold Race und Lüttich-Bastogne-Lüttich sowie im Spätsommer bzw. Herbst die HEW Cyclassics in Hamburg, die Clasica San Sebastian, die Meisterschaft von Zürich, Paris-Tours und die Lombardei-Rundfahrt. Für den Sieger jedes Rennes gab es 100 Punkte, der Zweiter erhielt, 75, der Dritte 50 bis der 25. noch einen Punkt für die Weltcup-Wertung erhielt. Der Führende des Weltcups trug ein Weißes Trikot mit einem Längsstreifen aus blau, rot, schwarz, gelb, grün (den Farben des Radsportweltverbandes UCI). Diese Farben zieren bis heute als Querstreifen des so genannten "Regenbogentrikots" des aktuellen Straßen-Weltmeisters.

Der Weltcup wurde 1989 eingeführt und folgte der Super Prestige Pernod-Wertung nach, die zwei Jahre zuvor abgeschafft wurde. Rekordsieger des Weltcups ist der Italiener Paolo Bettini, der die letzten drei Ausgaben gewinnen konnte. Mit Erik Zabel und Olaf Ludwig gewann auch zwei Deutsche den Weltcup.