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| Lance Armstrong |
24.07.2005 - Lance Armstrong (Discovery Channel) hat auch seine letzte Tour de France siegreich gestalltet und die 92. Frankreich-Rundfahrt gewonnen. Der Texaner holte sich heute nach 144 Kilometern von Corbeil-Essonnes nach Paris auf den Champs-Élysées erwartungsgemäß seinen 7. Toursieg und baute damit seinen Rekord weiter aus, der damit wohl auch lange Zeit, wenn nicht gar ewig bestehen wird. Das letzte Teilstück gewann der Kasache Alexander Vinokourov vom T-Mobile Team, der sich in großartiger Manier als Ausreißer 2 Kilometer vor dem Ziel absetzten konnte und seinen zweiten Tagessieg bei der diesjährigen Frankreich-Runde herausfuhr.
Die Etappe war lange das erwartete Ausruhen und Feiern des Siegers, bis die 155 Fahrer die Prachstraße in Paris erreichten. Doch da war das Rennen eigentlich schon gelaufen, denn die Organisation neutralisierte die letzten Kilometer auf den regenassen Champs-Élysées, um große Stürze zu vermeiden. So wurde Lance Armstrong schon bei der Einfahrt auf die Kopfsteinpflasterstraße als Sieger bekanntgegeben. Dass das Wetter in der Folge besser wurde und die Straße trocknete, brachte die Fahrer wieder dazu, das Rennen wieder aufzunehmen und viele Fluchtgruppen entstanden. Doch die entscheidende wurde ca. 2 Kilometer vor dem Ziel gebildetet. Vinokourov, der als Sechster mit 2 Sekunden Rückstand auf den Kapitän des Team Gerolsteiner Levi Leipheimer ins Rennen ging und im ersten Zwischensprint diese schon gut gemacht hatte, dennoch aber um Tausenstel Sekunden hinter dem US-Amerikaner blieb, fuhr zusammen mit dem Ukrainer Yuriy Krivtsov (Ag2r) davon.
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| Alexander Vinokourov |
Als dann der Australier Bradley McGee (Francaise des Jeux) aufschloss, hängste sich "WinO" an dessen Hinterrad und sprintete auf der Zielgeraden vorbei. Er gewann vor McGee und erfüllte sich damit einen großen Traum, einmal auf den berühmten Champs-Élysées zu gewinnen. Für sein Team, dass sich auch die Mannschaftswertung sicherte und mit Jan Ullrich einen Fahrer aufs Podium brachte, war es der dritte Tagessieg. Und Vinokourov schon sich mit diesem Erfolg auf an Leipheimer vorbei, weil er im Ziel Zeitbonifikationen bekam. So belegte der kasachische Meister am Ende der drei Woche Rang fünf.
Doch die Triumphfahrt Armstrongs, die der Texaner sichtlich genoß, brachte keiner mehr in Gefahr. Nach 21 Etappen hatte er einen Vorsprung von 4:40 Minuten auf den Italiener Ivan Basso (Team CSC), Jan Ullrich lag 6:21 Minuten hinter seinem Dauerrivalen, den er nie schlagen konnte. Den vierten Gesamtrang belegte der Spanier Francisco Mancebo, der damit das beste Resultat (Illes Balears) seiner Karriere feiern konnte. Vinokourov wurde wie schon angesprochen Fünfter, gefolgt von Leipheimer und dem Australier Cadel Evans (Davitamon-Lotto). Die Top 10 komplettierten der Däne Michael Rasmussen (Rabobank) sowie der US-Amerikaner Floyd Landis (Phonak) und dessen spanischer Teamkollege Oscar Pereiro, der auch zum angriffslustigsten Fahrer ausgezeichnet wurde.
Einen Vorsprung von 15 Punkten leiß sich der Norweger Thor Hushovd (Crédit Agricole) nicht mehr nehmen und gewann die Punktewertung zum ersten Mal in seiner Karriere. Im Ziel reichte ihm ein 7. Platz um 12 Punkte Vorsprung auf den Australier Stuart O'Grady (Cofidis) zu verteidigen. Die Bergwertung gewann Rasmussen mit 30 Punkten Polster auf Pereiro, Armstrongs Edelhelfer aus der Ukraine Yaroslav Popovych wurde bester Jungprofi.
Das nächste große Event wrden die HEW-Cyclassics in Hamburg sein, die am 31. Juli ausgetragen werden.
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